Gute Agentur. Gute Zusammenarbeit.

Woran merke ich als Künstler, dass ich die richtige Agentur gefunden habe?

Ich finde die Bezeichnung aus dem englischsprachigen Raum beschreibt einen grundlegenden Aspekt ganz treffend. Dort spricht man von ‚representation‘, wenn von Management oder Agentur die Rede ist. Die eigentliche Frage lautet: Wem vertraue ich so sehr, dass diese Person mich nach außen repräsentiert?

Damit geht es für mich weniger um die Frage, was eine gute Agentur ausmacht, sondern vielmehr darum, was die passende Agentur ist. In jeder Zusammenarbeit geht es um die Erwartungen auf beiden Seiten: Was suche ich, als Künstler:in? Was erwarte ich von meiner Agentin? Genau das ist auch meine erste Frage, wenn sich jemand bei mir bewirbt. 

Agenturbetreuung bedeutet für mich individuelle Betreuung. Mich interessiert zuerst: Was wird eigentlich gebraucht? Erst dann kann ich ehrlich sagen: Dafür bin ich die Richtige.

Wie schafft man eine gute Zusammenarbeit?

Ich denke drei Dinge sind entscheidend: Vertrauen, Kommunikation und Eigenverantwortung. 

Grundlegend ist beiderseitiges Vertrauen, die Chemie muss stimmen. Wie bei allen tragfähigen Beziehungen, geht es um den persönlichen Draht. 

Genauso wichtig ist eine offene und kontinuierliche Kommunikation, die sicherstellt, dass beide in die gleiche Richtung schauen. Unsere Branche ist schnelllebig, Projekte entwickeln sich oft kurzfristig und eine funktionierende Zusammenarbeit lebt von laufenden Updates. Umso wichtiger ist es, sich regelmäßig abzugleichen.

Als Agentur übernehme ich zwar, im Rahmen des Agenturvertrages, Agenden und somit Verantwortung. Die Eigenverantwortung meiner Klientinnen und Klienten bleibt davon jedoch unberührt. Selbst wenn es unterschiedliche Ansichten gibt, tragen wir als Agentur die Entscheidung unserer Künstler mit.

Ich sehe meine Aufgabe primär darin, alle Informationen zu sammeln, Zusammenhänge sichtbar zu machen und möglichst neutral einen Überblick über die Situation zu schaffen. Entscheidungen werden nicht von mir getroffen, sie entwickeln sich meist im Gespräch.

Und damit schließt sich wieder der Kreis zu Kommunikation und Vertrauen.

Meine Rolle im Team

Agenturbetreuung bedeutet Beziehungsaufbau.

Ich stelle natürlich meine Erfahrung zur Verfügung – aber auch meine Aufmerksamkeit, meine Präsenz und meine ehrliche Einschätzung. Agenturbetreuung lebt davon, Zeit für den Austausch zu haben, Entwicklungen wahrzunehmen, Prozesse zu reflektieren und gerade in unsicheren Phasen ein verlässliches Gegenüber zu bleiben.

Vielleicht lässt sich eine gelungene Zusammenarbeit am Ende ganz einfach zusammenfassen:

Man muss einfach Bock drauf haben, das Ding gemeinsam zu rocken.

#mehralsverhandelt – was Agenturbetreuung für mich bedeutet

Im Zuge der Social-Media-Kampagne #mehralsverhandelt und #wirsindderverband des Verbands der Agenturen wurde uns Agenturen ein Fragenkatalog zugestellt. Wir sollten uns ein, zwei Fragen aussuchen und sie im Rahmen von kurzen Videos beantworten.

Darunter Fragen wie: Was mach einen guten Agent in aus?, Warum sind Agenturen wichtig in der Branche? Wo endet deine Verantwortung für deine Klient:innen – und wo beginnt ihre Eigenverantwortung? Wann ist dir klar geworden, dass Agenturarbeit mehr ist als „verhandeln“? Was bedeutet Loyalität für dich – gegenüber Klient:innen, Kolleg:innen, Produzent:innen? Wie siehst du die Zukunft des Berufsbilds Agent:in in Zeiten von KI, Selftapes und Social Media?

Es war ein willkommener Anlass, das eigene Agentendasein etwas zu reflektieren – und so entstanden nicht nur ein paar Videos, sondern auch eine kleine Blogserie, in der ich die Fragen zum Anlass nehme, über Agenturarbeit nachzudenken.

Ein Umfeld schaffen, in dem Karriere möglich wird

Manche glauben, wir sind Arbeitsvermittler, manche denken wir verhandeln Verträge. Ja das tun wir – aber eben nicht nur. Diese Reduktion auf Vermittlung und Verhandlung wird der Arbeit einer Agentur allerdings nicht gerecht. Vieles von dem, was wir tun, passiert lange bevor ein Vertrag auf dem Tisch liegt – und natürlich auch noch lange danach.

Meine Sicht auf Agenturarbeit wurde stark dadurch geprägt, dass ich nicht direkt in einer Agentur begonnen habe. Ich habe zuvor in Theatern und Kulturinstitutionen gearbeitet und konnte so Künstlerinnen und Künstler unmittelbar im Produktionsalltag erleben.

Mit den Künstlern in den Produktionen zu arbeiten und dabei ganz unmittelbar zu erleben, wie es ihnen geht, welche Themen ihnen wichtig sind, wo es hakt, welche Dynamiken entstehen – hat wahrscheinlich meine Form der Agenturbetreuung schlussendlich sehr beeinflusst. Die grundlegende Frage war und ist für mich immer: 

Was braucht ein kreativer Mensch, um gut, frei und sicher arbeiten, ‚sein Ding‘, machen zu können?

Sicherheit & Stabilität

Eine Agentur kann Stabilität und somit Sicherheit geben. In unseren aktuell recht holprigen und herausfordernden Zeiten scheint das wichtiger denn je: ein sicheres Umfeld, eine Bindung auf die man sich verlassen kann – „In guten wie in schlechten Zeiten„.

Der professionelle Blick von außen ist unerlässlich. Jemand der Überblick und Ruhe behält und unbedingte loyal ist. Das ist gerade in den seit längerem recht stürmischen Zeiten besonders wichtig – und wenn alles toll läuft, hat man jemand, der genau weiß, wie der Weg dahin war und mit dem man dann auch entsprechend feiern kann.

Gerade denjenigen, die neu in den Markt einsteigen, kann ich nur wünschen Unterstützung zu haben. Man kommt mit viel Energie und Ambition aus der Ausbildung. Es ist um so vieles leichter, wenn man die grundlegenden Spielregeln kennt. Wie funktioniert das hier? Was brauche ich? Vieles an Stolpern und an Frust passiert auf Grund von ungenügendem Wissen – und ist vermeidbar. 

Bei all jenen, die schon länger dabei sind, hat sich gezeigt, dass es im Laufe des Karrierewegs, Wendepunkte oder Ereignisse, geben kann, in denen eine starke Begleitung an der Seite einfach hilfreich ist.

Mäandernd oder stringent – jeder Karriereweg ist anders

Ein künstlerischer Karriereweg kann sich so unterschiedlich entwickeln, wie wir Menschen verschieden sind und die Zeiten turbulent. Das macht die Agenturarbeit auch so spannend. Im Idealfall arbeitet man mit seinen Schauspielerinnen und Schauspielern über Jahre zusammen. Dadurch bekommt man ein gutes Gefühl dafür, was passt, was sinnvoll wäre und wie man mit Unvorhergesehenem am besten umgeht.

Ein Fazit

Agenturarbeit bedeutet vielmehr Gespräche zu führen, Entwicklungen mitzudenken, Konsequenzen abzuschätzen, Material zu sichten, Strategien zu entwickeln, manchmal zu bremsen, manchmal zu ermutigen, Kontakte zu pflegen und, ganz wichtig, den Überblick und einen kühlen Kopf zu behalten.

Letztlich bedeutet Agenturarbeit, unseren Klientinnen und Klienten auf diesem schwer vorhersagbaren Weg, den Rücken freizuhalten und den Rücken zu stärken, damit sie sich auf das konzentrieren können, was sie am besten können: ihre Kunst.


Im nächsten Teil dieser Blogserie geht es um die Zusammenarbeit zwischen Künstlerin bzw. Künstler und Agentur. Warum sie weit mehr ist als ein Vertragsverhältnis, welche Erwartungen beide Seiten mitbringen und weshalb Vertrauen die Grundlage jeder langfristigen Zusammenarbeit bildet.

Auditions: Mehr als nur eine Job-Chance – sichtbar werden, in Erinnerung bleiben

Auditions gehören zum Alltag – und das ist gut so!

Jede Künstlerin und jeder Künstler kennt es: Man bereitet sich intensiv auf eine Audition vor, gibt alles – und manchmal kommt einfach kein Callback. Das kann frustrierend sein. Doch eine Audition ist weit mehr als nur die Chance auf einen Job. Sie ist ein fester Bestandteil des Berufslebens und eine Möglichkeit, sich immer wieder neu zu präsentieren. Wer regelmäßig vorspricht, bleibt sichtbar. Wer sichtbar ist, bleibt in Erinnerung. Und dann kommt auch mal die passende Gelegenheit.

Ich sehe Auditions nicht ausschließlich in direkter Verbindung zur ausgeschriebenen Position, sondern vor allem in einem größeren Kontext. Jede Audition, jedes Vorsprechen, ist quasi Teil einer kleine Promotion-Tour. Sie bietet die Möglichkeit mich vorzustellen – falls man mich noch nicht kennt, zu zeigen wo ich gerade auf meinem Karriereweg stehe, neues Material auszuprobieren und eine (neue) Seite in meiner Entwicklung zu präsentieren.

Der wahre Erfolg: Kontrolle über das eigene Ziel

Vielleicht setzen wir uns manchmal die falschen Ziele. Ein realistisches Ziel, das zu 100 % in meinem Einflussbereich liegt, ist nicht die Entscheidung des Gegenübers – denn zu viele unbekannte Faktoren spielen hier eine Rolle. Aber wenn ich meine Darbietung so zeigen konnte, wie ich es mir vorgestellt habe … top! Damit ist die eigentliche Aufgabe schon erledigt. Job done! Erfolg feiern.

Ich freue mich über jede Einladung, die meine Künstlerinnen und Künstler erhalten. Ein guter Lebenslauf, starkes Material, ihr Ruf und das Standing in der Branche, das sie sich bereits erarbeitet haben, hat ihnen diese Türe geöffnet. .

Und abschließend noch etwas zur Wahrnehmung innerhalb der Branche: Auch wenn das Telefon nicht täglich klingelt, darf ich darauf vertrauen, dass mich die Branche wahrnimmt. Casterinnen und Caster führen Aufzeichnungen, merken sich Qualitäten und greifen dann zum Hörer, wenn der richtige Moment kommt.


Inspirierendes zum Abschluss

Bryan Cranstons Ratschlag zur Einstellung über Auditions ist aus dem Jahr 2013, aber immer noch gültig – und, wie ich finde, eine große Hilfe.

Über das Portraitfotoshooting

Drei Erkenntnisse aus der Praxis

Wenn man Schauspielerinnen und Schauspieler zum Thema ‚Fotoshooting‘ coacht, dann ist das eigene Fotoshooting nochmal eine spezielle Herausforderung bzw. auch eine gute Gelegenheit, um zu überprüfen, ob das, was man zu vermitteln versucht tatsächlich so funktioniert – und wie sie sich das dann in der Praxis anfühlt.

Bei mir stand also dieses Jahr selbst ein Fotoshootings an und ich durfte meine Tipps für andere nun am eigenen Leib überprüfen. Hier meine Essenz zusammengefasst:

  1. Moods: Ich habe viel Zeit mit dem Sammeln von Moods verbracht – vielleicht sogar sehr lange, aber ich habe diesen Prozess gebraucht: es ist gut zu wissen, was man will – oder eben nicht – und sich einzustimmen. Das schafft Klarheit und hilft bei der Kommunikation mit dem Team.
  2. Apropos Team: Als ich mit ‘mein’ Team gefunden hatte, war nicht nur die Entspannung sofort spürbar – auch Vorfreude hat sich eingestellt. Ich hatte beide vorab getroffen und den Großteil vorbesprochen. Am Shooting-Tag selbst lag die Kleidung bereit und die Sujets mussten nur mehr ‚abgearbeitet‘ werden. Es war ein intensiver Shooting-Tag, aber immer entspannt und im Flow – und er ließ, durch die gute Vorbereitung, auch Raum für Spontanität.
  3. Verwendungszweck: Wir wussten alle drei ganz klar, was gebraucht wird. Die Websiten gaben die Formate und die Themen der Gestaltung vor – das machte das Navigieren durch den Shooting-Tag flüssig. Meist zeigt sich schlechte Planung ja erst im Nachhinein, wenn man drauf kommt, etwas vergessen zu haben. Ich hatte alles und noch viel mehr…

Fazit: Ein Fotoshooting soll keine Verpflichtung sein, sondern Freude machen. Jene Vorbereitung, die ich immer ‚predige‘ war dazu für mich der Schlüssel: Der Prozess war konzentriert und relaxed zugleich und die Pizzaorgie danach der perfekte Abschluss.

GROSSEN DANK AN: Peter Schindler (Styling) und Klaus Vyhnalek (Fotos). Wir alle drei sind mit dem Ergebnis rundum zufrieden. Die Selektion von Klaus findet sich auf seiner Website – ich fühle mich sehr geehrt!

Und wie geht es jetzt weiter? Braucht es Ziele und wie erreicht man sie…

Welche Ziele hat man (für das neue Jahr), was ist die Vision für die Zukunft? Was soll anders werden, was darf bleiben? Gerade zu Jahresende und Jahresbeginn sieht man sich mit derartigen Fragestellungen konfrontiert – entweder stellt man sie sich im Rahmen des eigenen Reflexionsprozesses selbst, oder bekommt sie gestellt.

Während Ziele schon recht konkret sind, klingt die Vision ein bisschen nach Utopie, nach einem Traum – und das darf sie auch sein. Ziele wechseln und verändern sich. Die Vision ist langlebiger – wie ein Leuchtturm oder Leitstern, nach dem ich mich immer wieder ausrichte. Eng verbunden mit dem ‚warum bin ich hier‘ – der Essenz, die mein Dasein sinnvoll macht. 

Die Definition – wohin denn genau?

Meist stellt  schon die Zieldefinition die erste Herausforderung dar. Denn sie sollte genau sein, damit es keine Bruchlandung gibt. Was passiert, wenn dem nicht so ist, lässt sich gut im außen, zum Beispiel in der Politik oder Unternehmen, beobachten. Eine der fünf Grundprämissen der Zielsetzung ist: das gesteckte Ziel muss zu 100 % eigenständig von mir umsetzbar sein. Wie oft erleben wir Menschen mit ihren Zielen scheitern, weil sie diesen Punkt nicht beachten. Sie übersehen, dass Faktoren mitspielen, die sie nicht kontrollieren können und dass ihr Ziel von anderen Menschen mit Enthusiasmus mitgetragen werden müsste. 

Womit wir beim zweiten wesentlichen Punkt wären: der Attraktivität des Ziels. Erscheint sofort das Bild von Überwindung, Kasteiung und Mühe vor dem inneren Auge, wird das mit dem Erfolg nichts werden. Schaffe ich es jedoch, ein Bild zu finden, bei dem eine inneres ‚Juhuu‘ ertönt, dann habe ich etwas gefunden für das es sich auch mal zu kämpfen lohnt.

Innere Bilder lassen uns dran bleiben

Klare innere Bilder sind sowohl für eine Vision wie auch für Ziele essentiell. Beides entsteht nicht mit Logik und am Reißbrett. Ja, Struktur und schriftliches Festhalten helfen,  aber wie oft haben wir logisch noch so sinnvolle Ziele nicht weiter verfolgt. Ein auf dem Papier skizziertes Gebäude, wird beim Betrachter real, indem er sich vorstellt wie gemütlich es ist in den Räumen zu leben, wie die wunderbar Aussicht ist, oder wie die Morgensonne durch die Fenster fällt.

Wie fühlt es sich an, wenn ich dort bin?

Und manchmal wird es auch schwierig konkret zu werden, weil man sich nicht von abgespeicherten (schlechten) Erfahrungen frei machen kann. Der Kopf pfuscht einem schonmal mit „das geht doch nicht“ hinein, wenn man sich Veränderung wünscht, sie sich dann aber nicht zu formulieren und auszuschmücken wagt. Gerade hier helfen Coachingtechniken dabei, ein vielleicht noch diffuses Gefühl aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche zu holen, vom Ballast zu befreien, als Bild lebendig werden zu lassen und dadurch auch umsetzbar zu machen. 

Wer sich Ziele setzt braucht Fokus und, ja, auch Disziplin. Beides bringt man nicht auf, wenn man sich nicht wirklich sicher ist, oder sich selbst nicht genug ernst nimmt. Eine Zielsetzung für das eigene Leben ist ein kraftvoller Akt der Selbstfürsorge. Ich nehme mich mit meinen Bedürfnissen und Wünschen so ernst, dass ich aktiv mein Leben gestalte. Ich bin nicht mehr Passagier äußerer Bedingungen, ich bringe den Mut auf und nehme das Ruder in die Hand, weil ich weiß wohin es gehen soll. Ziele können somit auch zur Steigerung des Selbstwertes beitragen.

Kleine Schritte und klare Entscheidungen

Motivation und Stärkung am Weg bringen Etappenziele, die klug gesetzt sind und gefeiert werden. Ein Rückschritt oder Zurückfallen wird faktisch unmöglich. Wie auf jedem Weg gibt es vielleicht ein Innehalten, Nachjustieren und eine Kurskorrektur. 

Auf welcher Basis trifft man nun in diesem Prozess der Veränderung sichere Entscheidungen, die man nicht kurze Zeit danach schon wieder bereut, oder in Frage stellt? Habe ich ein klares Bild, reicht meist die Frage: „Bringt mich …. meinem Ziel näher oder entferne ich mich dadurch?“

Der Weg dahin…

Und weil es nie den einen richtigen Weg gibt, der für jeden passt, kann es sein, dass zu bestimmten Zeiten, auch mal nichts konkret formuliert sein will, nichts getan oder geplant. Dass es vielleicht gerade jetzt notwendig ist, das bereits Erreichte zu würdigen. In diesem Sinne wäre ein mögliches Ziel, erstmal Zeit mit sich zu verbringen – in Offenheit und Verbindung – um daraus Antworten zu bekommen, wohin die Reise gehen darf…

Viva Magenta, viva Artist Life!

Wie alles begann…

Wie kann eine gelungene Karriere entstehen – und was braucht es dazu auf dem Weg?“ – das war die grundlegende Fragestellung zur Gründung des Blogs „call your agent” im Jahr 2016. 

Naheliegend für eine Agentin. Hinzu kam die Motivation mein Know-how auch abseits der Agenturtätigkeit zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile sind es über 30 Beiträge. Darunter ganz persönliche Beobachtungen zur Branche , handfestes Know-How, wie Tipps zu Selbstvermarktung, Bewerbung und Lebenslauf, bis hin zu Überlegungen in Bezug auf Krisen und Motivation.

Nun ist es an der Zeit für einen Relaunch mit einem leicht veränderten Look in neuer Farbe, einem breiteren Themenspektrum und mehr Angeboten im Bereich Coaching.

Mehr Funkeln in der Künstlerkarriere

Die Farbe, die der Seite jetzt ihren Stempel aufdrückt, ‚Viva Magenta‘ passt perfekt in die Zeit:

Viva Magenta (…) expressive of a new signal of strength (…) is brave and fearless, and a pulsating color whose exuberance promotes a joyous and optimistic celebration, writing a new narrative. Rooted in the primordial, Viva Magenta reconnects us to original matter. Invoking the forces of nature, (it) galvanizes our spirit, helping us to build our inner strength.

Leatrice Eiseman, Pantone Color Institute

Furchtloses und freudvolles voranschreiten in Richtung red carpet, optimistisch in die Zukunft blicken und die bisherigen Schritte wertschätzen – verbunden mit sich selbst. Das ist es doch!

Wer mich aus Coachings oder Trainings kennt, weiß um meinen Ansatz: den Zugang zum tieferen (oder höheren, je nachdem wie man es sehen möchte) Sinn des eigenen Da-seins, also auch der künstlerischen Tätigkeit, zu finden. Das Leben in der eigenen Essenz bringt jene Stärke, jenes Selbst-bewusst-sein, das auch durch stürmische Zeiten und Zeiten der Veränderung trägt.

Angebote im Coaching

Die Beratungspakete sind auf die Karriere abgestimmt: erste Schritte nach der Ausbildung, Bewerbung, Lebenslauf, Fotomaterial und Social Media.

Karriere- und Life-Coaching bedeutet für mich jenen Weg zu finden, der, passend zur Person, ihrer Biographie und ihren Talenten, organisch und realistisch lebbar ist.

Gedanken rund um Künstlerdasein im Blog

Die Themen des Blogs werden zeitliche Ereignisse und aktuelle Herausforderung berücksichtigen und auch weiterhin Branchentipps geben – um möglichst easy und erfolgreich durch Höhen und Tiefen des Alltagsdschungels zu surfen.

Der Herbstanfang, wo man der Natur dabei zuschauen darf wie sie sich auf den Winter vorbereitet, kann vielleicht als Anlass genützt werden um inne zu halten und Inventur zu machen. Vielleicht wird das ja das kommende Thema…

Viel Freude beim Schmökern. Ich freue mich, wenn wir in Kontakt bleiben.

Hilfe, es geht um mich. Marketing bedeutet im Mittelpunkt zu stehen

Oft wird es holprig, wenn ich Künstler:innen auffordere, etwas über sich und das was sie tun zu erzählen. Warum ist das so?

Im Marketing heißt es: „Was ist Dein USP?“ oder, etwas gefälliger: „Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal“? Schauspieler:innen müssen es sogar in bewegten Bildern dem sogenannten „About me“ festhalten – für manche ein schier unbewältigbarer Akt.

Über sich selbst zu sprechen liegt nur in der Natur Weniger. Die Mehrzahl der Menschen wird, wenn sich die Blicke auf sie richten, einsilbig, bleibt an der Oberfläche, oder verzettelt sich.

Was macht mich aus?

Wenn die Frage nach der Einzigartigkeit gestellt wird, wird es persönlich und man muss entscheiden wie tief man blicken lässt. 

Ist es tatsächlich so schwierig, das eigene Sein und Tun auf den Punkt zu bringen?

Oft hängt es vom Kontext, von den Menschen die fragen und von dem wie man sich gerade fühlt, ab. Manchmal kommt es gleich im Doppelpack mit: „Was machst Du gerade?“ – auch eine jener unvermeidlichen und beliebten Fragen auf Festen oder Events. Tatsächlich geht es aber nicht darum, womit ich mich gerade beschäftige, sondern vielmehr darum was mich inhaltlich dazu bewegt. 

Als Argumente dagegen höre ich oft: „Ich will nur mein Ding machen, wieso muss ich darüber reden.“ „Ich möchte nicht prahlen.“ „Da gibt es doch nicht so viel zu erzählen.“ oder „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Es sollte selbstverständlich sein, zu wissen und auch ausdrücken zu können, warum ich das tue, was ich tue, wie ich umsetze, was meine Arbeit möglicherweise verändert, und wer sich für sie interessieren könnte. Und es könnte ein schöner, lustvoller Akt sein, wenn man die Möglichkeit bekommt über sich zu berichten.

Tatsächlich brauchen Künstler:innen und selbständige Unternehmer:innen all das als Standardausrüstung für ihr Business – ob auf den Profilen der sozialen Netzwerke, im Rahmen einer Biographie für Folder, Ankündigungen und Förderanträge und speziell im „über mich“ auf der Website.

Mal brauchen wir es in einer knackigen Kurzform als kurzen „pitch“, mal sollen es zwei bis drei Absätze sein und ein andermal eine umfassende und detaillierte Darstellung auf eineinhalb Seiten. 

Ehrlich von sich selbst zu erzählen, hat nichts mit Angeberei zu tun.

Bescheidenheit ist löblich, aber auf den Punkt sagen zu können was ich (genau) mache, ist eine Serviceleistung für mein Gegenüber. Wie immer macht die Dosis das Gift. Reines Namedropping schreckt ab, eine endlose Aufzählung von Jobs langweilt. Eine gute Erzählung jedoch, macht neugierig.

Da wird mir dann schon was einfallen.

Ich bin mir nicht sicher, ob jemand, dem die Selbstpräsentation nicht von Natur aus superleicht von der Hand geht bzw. aus dem Mund kommt, plötzlich, in einer neuen Situation, die richtigen Worte findet. Also vielleicht doch nur eine Ausrede?

Geplant wirkt es so künstlich.

Richtig, Natürlichkeit ist key und alles was ich sage, sollte keinesfalls einstudiert wirken. Überspielte Unsicherheit kommt jedoch schnell überheblich rüber – ein klassisches Eigentor. Es geht also nicht um eine abgezirkelte Rede oder einen strategischen Summary, sondern um längst fällige me-time, die Sicherheit gibt. Sicherheit als Basis für Natürlichkeit.

Daher…

  1. Zeit nehmen und mal, unzensuriert, aufschreiben, was in Zusammenhang mit der eigenen Arbeit wirklich wichtig ist. Diese Reise zu sich selbst ist ein laufender Prozess, gibt Klarheit und eröffnet auch immer wieder neue Einblicke.
  2. Beim Feinschliff, wenn es ans Ausformulieren für’s „draußen“ geht, auf den Punkt kommen! Auf die Essenz fokussieren um das Gegenüber nicht mit nicht-enden-wollenden Sätzen zu verwirren.
  3. Üben, ausprobieren und einen spielerischen Ansatz wählen. Es ist kein Drama, wenn es einmal nicht so optimal gelaufen ist. Next time will be better.

In diesem Sinne, viel Freude auf einem kontinuierlichen Weg zur eigenen Essenz – und somit zu mehr Souveränität und Selbstbewusstsein.


Möchtest Du Deinen USP definieren und brauchst Unterstützung? Melde Dich gerne zu einem unverbindlichen Telefonat.

Der Rhythmus der Natur als Inspiration für die eigene Zeitwahrnehmung

„Schau tief in die Natur, und dann wirst Du alles besser verstehen.“

Albert Einstein

Jedes Jahr gegen Ende des Winters blicke ich auf Bäume und Sträucher und sehe nicht das leistete Anzeichen, dass aus den trockenen Ästen jemals wieder Leben sprießen könnte – und jedes Jahr staune ich über die zarten grünen Triebe, die sich frisch und lebendig ans Licht bewegen. 

Die Natur wäre unser bester Lehrmeister – für so vieles im Leben. Aber anstatt uns Anleihen zu nehmen und die Sinnhaftigkeit, z.B. des Wechsels der Jahreszeiten, zu verstehen, meinen wir es in allen Belangen besser zu wissen.

Zeitmanagement versus natürlicher Rhythmus

Anstatt diesen Rhythmus aufzunehmen, versuchen wir uns in der permanenten Optimierung unser selbst und unseres ‚Zeitmanagements‘. Wir wollen die Zeit zwingen, sie nutzen, sie nach unseren Regeln einteilen – dabei arbeiten wir mehr gegen sie als wir mit ihr gehen – und agieren dabei unbewusst auch gegen uns und unseren naturgegebenen Rhythmus.

Es ist der natürliche Drang des Menschen sich und alles rundherum zu verbessern. Und das ist auch in vielen Bereichen nützlich und wertvoll. Maschinen zu bauen, die das Leben erleichtern mag eine gute Sache sein. Leider haben wir uns selbst in diesen Optimierungsmodus verstrickt und verwechseln uns beizeiten mit den Maschinen, die wir manipulieren.

Im Sog unserer Leistungsgesellschaft wollen dann auch Pausen genutzt werden, nichts zu tun hat keinen Wert und ein Krankenstand gilt als ein Zeichen von Schwäche – ja Krankheit sollte eigentlich überhaupt nicht mehr vorkommen. Man darf nicht ‚ausfallen‘, man sollte 365 Tage im Jahr fit, gesund und munter sein. Ja, durchgehend zufrieden und glücklich zu sein wäre auch so ein Anspruch – die Selbsthilfebücher zeigen einem auch hier wie es geht. Dazwischen Urlaub um die Batterien wieder aufzuladen – optimal ausgenützt versteht sich.

Lebensbalance statt work-life-balance

Work-Life-Balance ist, genauer betrachtet, eine eher absurde Wortkreation. Arbeit auf der einen, Leben auf der anderen Seite – und dazwischen gilt es eine Balance herzustellen? Dabei wäre die Idee doch vielleicht, die Arbeit, wie auch all die anderen Bereiche des Lebens, in einen stimmigen Einklang zu bringen. Also Life-Balance mit allem was mein Leben erfüllend ist.

Denn darum geht es doch eigentlich: der Life-Mix der für den einen passt, schaut beim anderen wiederum ganz anders aus. Und das Ziel kann nur sein, die für sich passende Lebens-Mischung und mit dieser einen guten Rhythmus zu finden.

Diese ganz persönliche Lebens-Mischung zu finden, kann ein lebenslanger Prozess sein. Zu lange und zu massiv sind die Einflüsse von außen. Manchmal hat man das Gefühl gegen sie ankämpfen zu müssen – und speziell in krisenhaften Zeiten fehlt dazu auch dann die Kraft und man gibt sich, fast resignierend, dem Alltag, wie er gewohnt und aushaltbar ist, hin.

Aber manchmal sind Krisen, in denen etwas dann tatsächlich ‚an die Nieren geht‘ oder ‚das Herz schwer‘ machen und der Körper zu reagieren beginnt, der Motor für Veränderung.

Auch krankheitsbedingte Pausen können Gelegenheit zur Einkehr sein. Wer hat das nicht schon mal erlebt, für einige Zeit ausser Gefecht zu sein. Der Körper, die Natur, braucht diese Momente der Regeneration – um dann kräftiger und unerwartet schön ans Tageslicht zu treten. Körper und Geist organisieren sich neu, entwickeln nicht nur Widerstandskraft, sondern vielleicht auch neue Ideen.

Aus Langeweile entsteht Kreativität“ und „In der Ruhe liegt die Kraft“ sind bekannte Sprüche. Definitiv braucht jeder Mensch Momente der Leere und Stille – Momente, wo vermeintlich nichts ist – um Abstand zu gewinnen, der einen klareren Blick auf das eigene Sein ermöglicht.

Die Zeit ist ein Konstrukt

‚Zeit‘ ist ein abstrakter Begriff. Welche Inhalte, welche Qualität ich hinein gebe, darf ich selbst bestimmen. Wir können (Lebens-)phasen erkennen und zulassen, anstatt sie, und damit uns selbst, über einen Kamm zu scheren. In vielen Fällen geht es bei einer möglichen Veränderung auch nicht um den großen Schnitt, den massiven Change, sondern um Wahrnehmen und Nachjustieren. Dann ergibt sich vieles auf dem weiteren Weg…


Welchen Bereichen im Leben möchte ich mehr Aufmerksamkeit schenken? Was fehlt in meinem Leben aktuell? Welche Veränderung steht jetzt an? Ich möchte meine Mischung neu zusammenstellen.

Sollten das Fragen sein, die Dich beschäftigen und Du Unterstützung bei der Umsetzung suchen, melde Dich gerne bei mir.

Blick zurück, Blick nach vorn – warum das letzte Jahr (auch) gut war

Wenn Du deprimiert bist, lebst Du in der Vergangenheit,
wenn Du besorgt bist, lebst Du in der Zukunft,
wenn Du in Frieden bist, lebst Du in der Gegenwart.

Lao-Tse

Es ist an der Zeit für persönliche Worte

2021 kann man nicht schön reden – es war anstrengend, auf wienerisch sagt man ‚zach‘, was so viel heißt wie zäh und ermüdend.

Die Pandemie zieht sich dahin, die Maßnahmen wollen kein Ende nehmen und sowohl unsere Geduld als auch unsere Flexibilität wurde und wird auch weiterhin mehr als gefordert sein.

Eigentlich mag man ja nicht zurückschauen, lieber nach vorne, zur möglichen Normalität, weil wir das alles hinter uns haben wollen, endlich vorbei. Aber war es tatsächlich so, dass es sich nicht lohnt zurück zu schauen? Und ist es nicht sogar notwendig? Wir haben die letzten Monate vielleicht zu sehr in der Zukunft gelebt, sie herbei gesehnt, weil dort etwas wartet … aber was genau eigentlich? Gerne werden die Jahre 2020 / 2021 verteufelt, man möchte sie am liebsten aus der eigenen Biographie streichen. Tun wir uns damit etwas Gutes? Ich denke nicht, dass es hilfreich ist, über zwei prägende Lebensjahre abschätzig zu sprechen.

Blick zurück, Blick nach vorn

Und so möchte ich einladen den Blick zurück zu wagen… und gehe voran. Ich habe schon lange nicht mehr so viel über mich gelernt, über gesellschaftliche und politische Entwicklungen nachgedacht und reflektiert, wie in den Monaten seit dem März 2020. Auch habe ich einen neuen Tagesablauf finden müssen, in dem Spaziergänge fix eingeplant waren – und dadurch einen tieferen Zugang zur Natur und eine andere Wahrnehmung von mir in der Natur gefunden. Und ich habe, dank des Online-Angebots meines Pilates Studios, noch nie so viel trainiert und dadurch die besten Bauchmuskel meines Lebens. 

Ja, es gab auch Zeiten, in denen die Welle scheinbar über meinem Kopf zusammen geschlagen ist. Es gab Menschen, die die Hand gereicht haben und ich habe mich dessen besonnen was mir helfen kann – und jetzt surfe ich mal wieder. Mal sehen wie es weiter geht, aber die Erfahrungen und den Erfolg nimmt mir niemand weg.

Ich wage zu behaupten, dass eine aufmerksame Rückschau wahrscheinlich nicht nur mir so manches zeigt, das neu, gut und sogar so war, dass man es nicht mehr missen möchte. Gerade aus Momenten der Stille, die wir ja erzwungener Weise so einige hatten, entstehen mitunter großartige Dinge. Das Leben kann durch eine ehrliche Auseinandersetzung mit neuen Farben bereichert und vielleicht tiefer verstanden werden.

Zuversicht und Zufriedenheit trotz Beschränkungen

Deshalb: trauen wir uns zurück zu schauen und staunen wir darüber, was alles passiert ist. Zu Deiner ganz persönlichen Liste, hier ein paar lose Beispiele aus meiner Wahrnehmung in der Kulturbranche: Es wurde geprobt und gedreht wann immer es ging, man hat sich auf neuen Ebenen vernetzt und unterstützt, es wurde zwischen Lockdowns gespielt und zu Auditions gereist, Audioaufnahmen und eCastings perfektioniert, Ausbildungen angefangen oder fertig gemacht, neue Projekte begonnen und Ideen hatten Zeit um konkreter ausformuliert zu werden – und es war auch wieder mal mehr Zeit für Familie, Privates oder einen Wohnungsumbau.

Ich denke, dass wir dann frei in die Zukunft gehen können, wenn wir mit dem Vergangenen im Reinen sind. 2021 war deshalb ein gutes Jahr, weil wir es gut gemeistert und das Beste daraus gemacht haben.

Viele waren bisher noch nie in einer Situation in der wir derart gefordert waren. Glücklicherweise haben wir keine Kriege erlebt und sind in Ländern aufgewachsen, die mit Wohlstand gesegnet sind. Die Herausforderungen seit dem Frühjahr 2020 – die in ihren Auswirkungen wirklich alle Lebensbereichen betroffen haben – zu meistern, ist eine Leistung, die es zu würdigen gilt. 

Der Applaus sollte wahrscheinlich uneingeschränkt allen gelten – egal welcher Berufsgruppe. Bis auf wenige Ausnahmen, waren alle betroffen, wirtschaftlich, sozial, gesundheitlich oder psychisch. Jede und jeder Einzelne hat sich bemüht, manchmal abgemüht, hatte familiäre Themen zu bewältigen und wirtschaftliche Einbußen und alle haben, im Rahmen der Umstände, die meist nicht im eigenen Einflussbereich lagen, versucht das Beste zu geben.

In dem Wort Zufriedenheit steckt der Frieden. Wenn wir nun in die Zukunft sehen wollen, dann vielleicht genau mit diesem inneren Zustand des mit-sich-zufrieden-seins. 

Und so gratuliere ich Dir zu Deinem erfolgreich gemeisterten Jahr und wünsche Dir, dass Du mit dieser stolz geschwellten Brust einen vertrauensvollen Schritt ins neue Jahr gehen wirst!

Das Theater und die Schauspielkarriere aus der Sicht einer Künstleragentin. Meine Gedanken zur Branche.

Ein Podcast blickt hinter die Kulissen

Unter dem Titel „Katzen & Cashcows“ nimmt die Dramaturgin Lisanne Wiegand die Backstage-Berufe im Musical Business in den Fokus ihres Podcasts. In Interviews gibt sie den Kreativen des deutschsprachigen Raums den Raum, ihre Perspektiven und Gedanken zum Genre zu teilen. Mit der Schauspielerin und Videographin Elisabeth Köstner diskutiert sie unter dem Titel „On Stage – Off Stage“ spannende Themen wie z.B. die Frauenquote im Musical und künstlerische Freiheit vs. Werktreue.

Quatschen über die Theaterbranche

Im Februar trat Lisanne dann an mich heran, ob ich etwas über meinen Werdegang und die Arbeit als Agentin erzählen wolle. Das war für mich selbst eine gute Gelegenheit zur Selbstreflexion und Anlass die Berufsjahre inhaltlich Revue passieren zu lassen.

Es wurde dann weniger ein Gespräch nur über die Musicalbranche, sondern über Theater generell – über wichtige Menschen am Lebensweg, persönliche Landmarks, die Haltung, eigene Werte und Zuschreibungen, von denen man sich wünscht, dass sie mehr in den Hintergrund treten mögen.

Danke, für die Einladung zum Interview!

https://podcasts.apple.com/at/podcast/katzen-und-cashcows-der-musical-podcast/id1493769471?i=1000511236770